Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg
Wahl des neuen Landesparlaments am 8. März 2026
Rund 7,7 Millionen wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg sind zur Wahl des Landesparlaments aufgerufen. Erstmals wählen dürfen Jugendliche ab 16 Jahren. Die Wählerinnen und Wähler bestimmen mit ihrer Wahlentscheidung die Zusammensetzung des nächsten Landtags von Baden-Württemberg.
Der Landtag von Baden-Württemberg trifft gewichtige Entscheidungen, deren Auswirkungen die Menschen in unserem Land direkt oder indirekt betreffen. Im Bereich des Sozialen sind dies beispielsweise pflegebedürftige Menschen und die sie pflegenden Angehörigen, von Wohnungs- oder Obdachlosigkeit bedrohte oder bereits betroffene Menschen, der Einbezug von Kindern mit Behinderung in verschiedenen Lebensbereichen sowie die Unterstützung ihrer Familien, außerdem Integrations- und Unterstützungsstrukturen für Zuwandernde.
Die Themen im Einzelnen sind im Impulspapier „Impulse für die Landtagswahl 2026“ zu finden. Im Verbund der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg hat die Diakonie Württemberg dafür sozialpolitische Forderungen für die jeweiligen Handlungsfelder aufgestellt. Darin enthalten sind die Erwartungen an und Themen für eine zukunftsorientierte Politik.
Das zentrale Anliegen ist, die Versorgung aller hilfs- und unterstützungsbedürftigen Menschen in Baden-Württemberg dauerhaft sicherzustellen – gerade in Zeiten gesellschaftlicher, ökologischer und wirtschaftlicher Umbrüche.
In ihrer täglichen Arbeit setzt sich die Diakonie Württemberg nicht nur bei den Menschen, sondern auch auf politischer Ebene für die Mitgestaltung einer gerechten und solidarischen Gesellschaft ein und ruft die Wahlberechtigten in Baden-Württemberg dazu auf, ihre Stimme bei der Landtagswahl einzusetzen, für ein soziales Miteinander. Mit der Wahl wird die Demokratie gestärkt, denn diese lebt nicht nur von Institutionen, sondern von Menschen, die sie aktiv nutzen. Vor diesem Hintergrund beteiligen sich die Einrichtungen und Dienste der Diakonie an der Kampagne „Soziales ist Zukunft!“ der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg. Infos zur Kampagne unter soziales-ist-zukunft.de.
Unter dem Motto „Wenn du nicht wählst, tun’s andere“ appellieren die Einrichtungen, Dienste und Verbände der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg an die rund 7,7 Millionen wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg, zur Wahl zu gehen.
Dafür wurde die Kampagne „Soziales ist Zukunft!“ entwickelt: Soziale Berufe bewältigen nicht nur Krisen, sie gestalten die Zukunft der Gesellschaft. Pflege, Bildung, Teilhabe, Integration und soziale Gerechtigkeit sind keine Randthemen, sondern das Fundament unserer Demokratie und entscheidend für die positive Entwicklung unseres Landes.
Wir sagen deshalb: Soziales ist Zukunft!
Mit der Kampagne wird an alle Menschen im Land appelliert, bei sich vor Ort über Soziales und über die Zukunft zu sprechen. Die Diakonie Württemberg ruft dabei auch zu einem sozialen und menschlichen Miteinander auf. Sie richtet sich gegen jede Form von Menschenverachtung: Positionspapier „Schutz der Würde jedes Menschen: Ja zu gelebter Menschenfreundlichkeit Gottes. Nein zum Rechtsextremismus.“ (PDF)