Neue Schulung stärkt diakonisches Profil
Kirche und diakonische Vereine in Fellbach ziehen an einem Strang
Mit der Öffnung der Einstellungsvoraussetzungen durch den Oberkirchenrat seit dem 1. Januar 2025 können in einzelnen kirchlichen Bereichen nun auch Mitarbeitende ohne Zugehörigkeit zur Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) beschäftigt werden. Damit verbunden ist die Teilnahme an einer neuen verpflichtenden Schulung zum Diakonischen Profil, die künftig alle neu eingestellten Mitarbeitenden absolvieren müssen.
Gemeinsames Konzept für alle neuen Mitarbeitenden
Der Evangelische Verein Fellbach bietet diese Schulung gemeinsam mit dem Krankenpflegeverein Schmiden-Oeffingen an. Durchgeführt wird sie von der Pfarrerin und dem Pfarrer der örtlichen Kirchengemeinden, Frau Dorothee Lächler und Herrn Markus Eckert. Die Schulung umfasst einen ganzen Tag, aufgeteilt auf zwei halbe Tage. Innerhalb der ersten zwei Beschäftigungsjahre müssen beide Schulungsteile absolviert sein. Wenn freie Plätze vorhanden sind, können auch bereits länger Beschäftigte teilnehmen.
Werte, Haltung und biblische Impulse als Herzstück der Schulung
Inhaltlich setzte die Schulung zentrale Themen des christlich-diakonischen Selbstverständnisses in den Mittelpunkt: das christliche Menschenbild, der Jahreskreis, Werte und Haltung sowie das Verhältnis von Kirche und Diakonie. Auch biblische Texte wurden gemeinsam erarbeitet und in Bezug zur beruflichen Praxis gesetzt.
Gaby Schröder, Vorständin des Evangelischen Vereins Fellbach, betont die Bedeutung dieser neuen Kooperation: „Ich freue mich sehr und bin den Pfarrern dankbar, dass wir diese Schulung in Fellbach gemeinsam mit dem Krankenpflegeverein Schmiden-Oeffingen anbieten können. Es ist eine wertvolle und verbindende Zusammenarbeit zwischen Kirche und Diakonie – und auch mit dem Krankenpflegeverein. Unsere Mitarbeitenden lernen dabei unsere Pfarrer, unsere Kirchen und sich gegenseitig besser kennen.