Zwei Männer mit Anzug zu sehen
© Diakonie Stetten

Diakonie Stetten und Paulinenpflege Winnenden stärken Zusammenarbeit

Zwei Traditionseinrichtungen setzen auf mehr Miteinander, um soziale Handlungsfähigkeit nachhaltig zu sichern.

Diakonie Stetten und Paulinenpflege Winnenden stärken Zusammenarbeit – gemeinsames Signal für Verantwortung und Zukunftssicherung

Zwei Traditionseinrichtungen setzen auf mehr Miteinander, um soziale Handlungsfähigkeit nachhaltig zu sichern.

Kernen-Stetten/Winnenden, 12. Mai 2026 - Die Vorstände der Diakonie Stetten und der Paulinenpflege haben sich in einem gemeinsamen Workshop intensiv mit den aktuellen Herausforderungen für soziale Einrichtungen auseinandergesetzt und vereinbart, ihre Zusammenarbeit in ausgewählten Bereichen zu vertiefen. Beide Häuser reagieren damit auf zunehmenden wirtschaftlichen, strukturellen und gesellschaftlichen Druck, der die gesamte Branche betrifft.

„Wer heute soziale Verantwortung trägt, kann es sich nicht leisten, nur nebeneinander zu arbeiten“, erklären die Vorstände beider Einrichtungen. „Es geht darum, dort enger abgestimmt zu handeln, wo gemeinsame Herausforderungen gemeinsame Antworten sinnvoll machen – für die Menschen, für unsere Mitarbeitenden und für eine leistungsfähige soziale Infrastruktur.“ Diakonie Stetten und Paulinenpflege verbindet ein gemeinsamer Auftrag: Teilhabe zu ermöglichen, Perspektiven zu eröffnen und soziale Verantwortung mit fachlicher Kompetenz, Verlässlichkeit und Haltung zu gestalten. Beide Einrichtungen stehen für gewachsene Erfahrung, regionale Verwurzelung und ein hohes Maß an Vertrauen. Gerade deshalb ist die Entscheidung für eine intensivere Zusammenarbeit ein bewusstes Signal. Die Rahmenbedingungen haben sich spürbar verändert: steigender wirtschaftlicher Druck, zunehmende Bürokratie, der Wettbewerb um Fachkräfte und wachsende Anforderungen an soziale Dienstleistungen verlangen nach klugen, tragfähigen Antworten. Die Diakonie Stetten und die Paulinenpflege wollen diesen Entwicklungen nicht mit Rückzug begegnen, sondern mit gezielter Kooperation dort, wo sie einen konkreten Mehrwert schafft. Geplant ist, die Zusammenarbeit schrittweise und praxisnah auszubauen. Im Mittelpunkt stehen der fachliche Austausch in zentralen Arbeitsfeldern, Kooperationen in Qualifizierung und Personalentwicklung, abgestimmte Initiativen in der politischen Interessenvertretung sowie eine engere Zusammenarbeit in ausgewählten Bereichen. „Kooperation ist für uns kein Selbstzweck“, betonen die Vorstände. „Sie ist Ausdruck unserer Verantwortung, vorhandene Ressourcen klug einzusetzen, voneinander zu lernen und unsere Stimme dort gemeinsam stärker einzubringen, wo dies dem gemeinsamen Auftrag dient.“ Gleichzeitig stellen beide Einrichtungen klar: Die Zusammenarbeit erfolgt auf Augenhöhe und unter Wahrung der jeweiligen Eigenständigkeit, Identität und Kultur. Es geht nicht um strukturelle Festlegungen, sondern um gemeinsames Handeln in konkreten Themenfeldern. Der begonnene Prozess ist bewusst schrittweise und vertrauensbasiert angelegt. Erste gemeinsame Vorhaben werden entwickelt und erprobt. Auf dieser Grundlage wird gemeinsam bewertet, in welchen Bereichen eine vertiefte Zusammenarbeit sinnvoll ist. Die gemeinsame Botschaft lautet: Wo die Herausforderungen wachsen, braucht es mehr Verantwortung, mehr Abstimmung und mehr kooperatives Handeln. Wer Teilhabe sichern will, muss Zusammenarbeit stärken.

Über die Diakonie Stetten e.V.
Die im Jahr 1849 gegründete Diakonie Stetten gehört heute zu den großen Trägern sozialer Dienstleistungen in Baden-Württemberg. Auf Basis christlicher Werte und im Sinne der Inklusion setzt sie sich ein für eine Welt, in der niemand mehr ausgegrenzt wird. Die rund 4.000 Mitarbeitenden begleiten Menschen mit unterschiedlichem Unterstützungsbedarf auf ihrem Weg zu mehr Selbstbestimmung und Teilhabe: Menschen mit Behinderung, Senioren, Menschen mit psychischer Erkrankung, junge Menschen mit besonderem Förderbedarf, Kinder, Jugendliche und Familien. Die vielfältigen personenzentrierten Angebote in den Bereichen Wohnen, Arbeit, Assistenz, Förderung, Pflege, Bildung und Beratung sind vor Ort in den Städten und Gemeinden gut eingebunden und vernetzt – am Stammsitz in Kernen-Stetten, in Stuttgart und an weiteren 35 Orten in den Landkreisen Rems-Murr, Ostalb, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg, Heilbronn und Schwäbisch Hall.

Medienkontakt:
Diakonie Stetten e.V. Hannah Kaltarar Stv. Pressesprecherin Schlossberg 2, 71394 Kernen-Stetten Tel. 07151 940 3102 Hannah.kaltarar@diakonie-stetten.de 

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