Gruppenfoto in einem hellerleuchteten Raum vor einer Ecke.
© Diakonie Stetten

16 Ehrenurkunden und 70 goldene Kronenkreuze verliehen

Diakonie Stetten würdigt Treue und Engagement langjähriger Mitarbeitender

In einer festlichen Veranstaltung hat die Diakonie Stetten die Dienstjubiläen von insgesamt 86 Mitarbeitenden gefeiert. Höhepunkt der Feier im Stettener Betriebsrestaurant „La Salle am Schloss“ war die Verleihung der rund 70 Kronenkreuze und 16 Ehrenurkunden für langjährigen Dienst in der Diakonie.

Pfarrer Dr. Friedemann Kuttler, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, empfing die Jubilarinnen und Jubilare und ihre Begleitung aus den unterschiedlichsten Geschäftsbereichen der Diakonie Stetten sowie ihre Vorgesetzten feierlich und begrüßte diese mit einem Glas Sekt. Auch die Leiterinnen und Leiter der verschiedenen Geschäftsbereiche waren gekommen, um gemeinsam mit den langjährigen Mitarbeitenden zu feiern. Höhepunkt der Jubiläumsfeier im Betriebsrestaurant „La Salle“ war die Verleihung der Kronenkreuze an die anwesenden Jubilarinnen und Jubilare sowie die Verleihung der Ehrenurkunde für 40 Jahre Dienst in der Diakonie.

Der Vorstand überreichte 16 Mitarbeitenden die Ehrenurkunde für 40 Jahre Dienst in der Diakonie. 70 Mitarbeitende erhielten das Kronenkreuz für insgesamt 25 Jahre Dienst. Dr. Friedemann Kuttler dankte den Jubilarinnen und Jubilaren für ihren langjährigen Dienst und bezog sich dabei auf das 1925 entworfene Kronenkreuz, das für Hoffnung und Zuversicht steht. „Auch heute leben wir in einer Zeit, die von Unsicherheiten, Krisen und großen gesellschaftlichen Herausforderungen geprägt ist. Die finanziellen Spielräume werden enger, Kommunen stehen unter Druck, auf verschiedenen Ebenen wird über teils drastische Kürzungen bei den Sozialausgaben diskutiert und mancherorts werden sie leider bereits umgesetzt“, sagte Dr. Friedemann Kuttler und wies auf die Kampagne „Nicht am Menschen sparen“ hin, die die Diakonie Stetten mit Bündnispartnern aus ganz Deutschland gestartet hat, um auf unnötige Bürokratie und komplizierte Verfahren hinzuweisen. Es gehe nicht darum, Probleme zu beklagen, sondern darum, Lösungen zu entwickeln so wie es die Diakonie Stetten immer getan habe. „Die 177-jährige Geschichte hat uns immer wieder gezeigt, wir können mit Krisen umgehen, Veränderungen gestalten und gemeinsam Wege finden, wenn Herausforderungen groß erscheinen“, so Dr. Friedemann Kuttler und er dankte den Jubilarinnen und Jubilaren, die einen entscheidenden Anteil zu diesen Lösungswegen im Laufe ihrer Berufsjahre beigetragen haben.

Auch Friedemann Ziegler, Vorsitzender der Mitarbeitendenvertretung der Diakonie Stetten würdigte das langjährige und vielfältige Engagement der Jubilarinnen und Jubilare und zeigte anhand kurzer Streiflichter aus der Geschichte, welche Entwicklungen es vor 25 oder 40 Jahren weltweit und insbesondere in der Diakonie Stetten gab. „Heute stehen wir erneut vor Herausforderungen: Unter anderem beim Personalmangel. Externe Einflüsse, allen voran die Refinanzierung seitens der Kostenträger machen uns die Arbeit nicht einfacher. Was meine Hoffnung stärkt, ist Ihre lange Zugehörigkeit in der Diakonie Stetten. Meine Überzeugung ist, nur wer sich wohlfühlt, bleibt über so viele Jahre unserer Diakonie Stetten erhalten“.

Über das Kronenkreuz und die Ehrenurkunde

Das 1925 von Prof. Richard Boeland an der Kunstschule Berlin entworfene Kronenkreuz ist kein Orden und keine Auszeichnung, sondern Ausdruck des Danks und der Wertschätzung für die Treue und den Einsatz im Dienste des Nächsten. Nach mindestens 25-jähriger - im Falle des Eintritts in den Ruhestand nach mindestens 15-jähriger - ehren- oder hauptamtlicher Mitarbeit im diakonischen Bereich kann das Kronenkreuz in Gold mit einer Besitzurkunde des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter verliehen werden.

Die Ehrenurkunde stellt eine andere Form sichtbaren Dankes für langjährige treu geleistete Arbeit in Einrichtungen und Diensten der Diakonie dar. Sie wird durch den Präsidenten der Diakonie Deutschland nach mindestens 40-jähriger Dienstzeit verliehen.

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