Die Vorstandsvorsitzende des DWW, Annette Noller, unterzeichnet symbolisch die Erklärung des Bündnisses gegen Einsamkeit auf einem Plakat an einer Stellwand.

Bündnis gegen Einsamkeit

Die Diakonie Württemberg gehört mit weiteren 55 Organisationen zu einem landesweiten Bündnis gegen Einsamkeit.

Auf Initiative des Sozialministeriums reagieren die Akteure aus Politik und Zivilgesellschaft auf eine Studie der Bertelsmann Stiftung, nach der sich mehr als ein Drittel der Menschen in Baden-Württemberg einsam fühlen. „Einsamkeit betrifft Menschen in allen Lebensphasen und hat ernste persönliche und gesellschaftliche Folgen“, betonte Sozialminister Oliver Hildenbrand (Grüne). Das Bündnis wolle für das Thema sensibilisieren, bestehende Initiativen stärken und eine wirksame Landesstrategie gegen Einsamkeit entwickeln. Im Diakonischen Werk Württemberg werden zwei Mitarbeiter im Bündnis mitarbeiten.

Neben großen Verbänden aus Wohlfahrt und Gesundheitswesen, kommunalen Landesverbänden und vier Landesministerien werden auch Vertretungen besonders gefährdeter Risikogruppen Teil des neuen Bündnisses sein. Bei der Gründungskonferenz stehen ein Vortrag, Workshops, ein Markt der Möglichkeiten, der Initiativen und Projekte vorstellt, sowie eine Podiumsdiskussion mit Minister Hildenbrand, der Stuttgarter Sozialbürgermeisterin Alexandra Sußmann und der Geschäftsführerin der Baden-Württemberg Stiftung, Theresia Bauer

Mit dem Landesbündnis beteiligt sich Baden-Württemberg zugleich aktiv an der bundesweiten Allianz gegen Einsamkeit des Bundesfamilienministeriums.

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