Die Absolventinnen und Absolventen des Kolloquiums stehen mit ihrer Urkunde in der Hand auf einer Treppe und lachen in die Kamera.

Hilfe bei Sucht am Arbeitsplatz

Das Diakonische Werk Württemberg bildet betriebliche Helfer als kompetente Ansprechpersonen für Suchtprävention und Suchtprobleme am Arbeitsplatz aus. Kürzlich absolvierten 22 Teilnehmende erfolgreich ihr Kolloquium.

Die Ausbildung zum „Betrieblichen Ansprechpartner/in SuchtPrävention“ (BASP) beginnt mindestens einmal jährlich und besteht aus sechs Modulen à drei Tagen mit insgesamt 140 Unterrichtsstunden. Eine Ausbildungsgruppe umfasst 22 Teilnehmende und wird von zwei Trainerinnen oder Trainern in einer Tagungsstätte im Großraum Stuttgart geleitet.

Die Ausbildung ist deutlich auf eine nebenamtliche Tätigkeit am Arbeitsplatz ausgerichtet. Teilnehmen können Mitarbeitende mit Interesse an Gesundheitsförderung und betrieblicher Suchthilfe. Persönliche Voraussetzungen sind unter anderem soziales Engagement und kommunikative Fähigkeiten mit einer empathisch wertschätzenden Haltung gegenüber den Mitmenschen. Bei Selbstbetroffenen von einer Abhängigkeitserkrankung wird eine zweijährige Abstinenz erwartet.

In der Ausbildung wird fundiertes Wissen über Entstehung, Verlauf und Erkennen von Suchtgefährdung und -erkrankungen und über das Hilfesystem der professionellen Suchthilfe und Selbsthilfe vermittelt und auf die Rahmenbedingungen betrieblicher Maßnahmen eingegangen. Daneben ist die Gesprächsführung mit betroffenen Menschen ein wichtiger Ausbildungsbestandteil. Das Ziel ist, Handlungssicherheit im Umgang mit Betroffenen und dem betrieblichen Umfeld zu gewinnen.

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