Eine Deutschlandkarte mit vielen lila Standortmarkierungen
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Initiative #VerständigungsOrte

Bei der bundesweiten Initiative „#VerständigungsOrte – Wir. Reden. Hier.“ sind auf dem Gebiet der Evangelischen Landeskirche und der Diakonie in Württemberg inzwischen 15 kirchliche und diakonische Projekte und Träger dabei.

Bei der bundesweiten Initiative „#VerständigungsOrte – Wir. Reden. Hier.“ sind auf dem Gebiet der Evangelischen Landeskirche und der Diakonie in Württemberg inzwischen 15 kirchliche und diakonische Projekte und Träger dabei.

Mit der Initiative #VerständigungsOrte schaffen Kirche und Diakonie deutschlandweit Raum für ehrlichen Dialog. Diese Verständigungsorte wollen Begegnung ermöglichen. Sie ermutigen dazu, Gegensätze auszuhalten und Gemeinschaft statt Spaltung zu fördern – es sollen Orte sein, an denen echt und offen über Probleme in der Gesellschaft gesprochen wird: in der Sache klar, aber im Umgang respektvoll.

Inzwischen gibt es Podiumsdiskussionen, Dialogforen und Tischgespräche, aber auch integrative Wohnkonzepte, Kunstinstallationen und „lebendige Bücher“.

Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl und Oberkirchenrätin Dr. Annette Noller, Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks Württemberg, rufen zur Beteiligung an der Initiative auf: „Wir glauben, dass jeder Mensch Gottes Geschöpf und Ebenbild ist. Deshalb sind unsere Räume offen für alle Menschen, die den anderen mit Respekt und Empathie begegnen. Nicht nur im Wahljahr müssen wir uns immer wieder neu darüber verständigen, wie in unserer Gesellschaft friedliches Zusammenleben gelingt. Dazu will diese Aktion einen Beitrag leisten.“

Die Initiative #VerständigungsOrte der EKD, der Diakonie Deutschland sowie der Evangelischen Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung (midi) bietet Handreichungen, Seminare, Beispiele und Materialien, wie es gelingen kann, als Kirche und Diakonie Räume zu öffnen. Auch bereits vorhandene Formate werden unter #VerständigungsOrte sichtbar gemacht.

Eine digitale Veranstaltungsreihe, die am 14. Juni startet, unterstützt Gemeinden und Einrichtungen dabei, vor Ort erfolgreich Verständigungsprozesse zu strittigen Themen anzustoßen und zu gestalten – ob zu Krisen wie Klima oder Krieg oder zu lokalen Fragen vor Ort. Die Teilnehmenden lernen bewährte Praxisbeispiele und Unterstützungsmöglichkeiten kennen und können mit anderen in Austausch treten.

Auf www.verständigungsorte.de finden Interessierte Praxisformate, Online-Seminare, Links, Literatur und Materialien sowie Moderatorinnen und Moderatoren für Veranstaltungen.

 

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