Oberkirchenrat i. R. Helmut Beck 80 Jahre alt
Ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Diakonie Württemberg gründete vor 20 Jahren den Fonds „Diakonie gegen Armut“
Stuttgart, 15. Januar 2026. Oberkirchenrat i. R. Helmut Beck, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg, feiert am 20. Januar seinen 80. Geburtstag. Fünf Jahre, von 2004 bis 2009, hat er den größten Wohlfahrtsverband in Baden-Württemberg geleitet.
Ein großes Anliegen Helmut Becks war es, armen Menschen Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. So hat er anlässlich seiner Feier zum 60. Geburtstag vor 20 Jahren den Fonds „Diakonie gegen Armut – Hilfe für Menschen in Not“ gestartet. Seitdem bekommen viele Familien und Einzelpersonen aus dem Fonds Unterstützung. Diakonisches Profil und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen zu wahren, hat Beck als eine große Herausforderung gesehen.
25 Jahre Arbeit als Gemeindepfarrer und insgesamt 13 Jahre Tätigkeit in der Diakonie, davon acht Jahre als Vorstandsvorsitzender der Samariterstiftung mit Sitz in Nürtingen, haben Beck geprägt. Wichtig war ihm die enge Verbindung von Diakonie und Kirche vor Ort sowie die gemeindenahe Betreuung pflegebedürftiger und behinderter Menschen.
Helmut Beck wurde 1946 in Creglingen geboren und ist in Stuttgart aufgewachsen. In Tübingen und Basel studierte er Evangelische Theologie sowie Sozial- und Verhaltenswissenschaften. Beck war Pfarrer in Pfullingen und von 1981 bis 1996 in Stuttgart-Sillenbuch, danach Hauptgeschäftsführer der Samariterstiftung, einem diakonischen Träger der Alten- und Behindertenhilfe und der Sozialpsychiatrie mit Sitz in Nürtingen. Im hauptamtlichen Leitungsgremium des Diakonischen Werks Württemberg arbeitete Beck mit drei weiteren Vorständen zusammen.