Eine Frau im Tschad hält ihr Kind auf dem Arm.

Die größte Katastrophe ist das Vergessen

Mit dieser Aktion rücken Caritas international und die Diakonie Katastrophenhilfe jedes Jahr Krisen und Katastrophen in den Vordergrund, die wenig bis gar keine Beachtung in der Öffentlichkeit und den Medien finden.

Gewalt und Hunger im Sudan

Frau im Sudan mit Waren des täglichen Bedarfs in den Händen

In diesem Jahr blicken wir auf die weltweit größte humanitäre Krise im Sudan und in den umliegenden Ländern Tschad, Südsudan und Zentralafrikanische Republik. 

Seit drei Jahren tobt der Krieg im Sudan mit unveränderter Grausamkeit. Auch wenn er zu den vergessenen Katastrophen zählt – für die Betroffenen, die vor Gewalt und Hunger fliehen müssen, ist er bittere Realität. Täglich kommen erschöpfte Menschen aus dem Sudan nach tagelangen Fußmärschen im Tschad an. Vor allem Frauen und Mädchen suchen hier Schutz vor der Gewalt. Viele von ihnen stranden im Camp Zabout im Osten des Tschad. 50.000 Menschen leben hier unter katastrophalen Bedingungen. Ihnen fehlt es an allem. Zahllose Kinder leiden an schwerer Mangelernährung und Hunger. Mit Nahrungsmitteln und Trinkwasser, aber auch mit Bargeldhilfen und einem Programm zur Einkommensförderung hilft die Diakonie Katastrophenhilfe den Menschen, sich mit dem Lebensnotwendigsten einzudecken und wieder Hoffnung zu schöpfen.

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