Kirchlich-diakonische Flüchtlingsarbeit
Flüchtlingsbereite Kirche – vernetzt in einer Gesellschaft der Vielfalt
Das Recht auf Asyl und das Eintreten für eine offene, freie und demokratische Gesellschaft sind die Säulen kirchlich-diakonischer Flüchtlingsarbeit. In jedem Kirchenbezirk stehen den Kirchengemeinden mit den Beauftragten für kirchlich-diakonische Flüchtlingsarbeit qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung, die gemeinsames Handeln initiieren und begleiten.
Das Profil der kirchlich-diakonischen Flüchtlingsarbeit für die Jahre 2024 – 2026 wird hier (PDF) vorgestellt.
Im Zentrum stehen die Unterstützung von Kirchengemeinden, Empowerment, die Förderung von Engagement sowie die sozialanwaltschaftliche Lobbyarbeit für und mit geflüchteten Menschen. Das Rahmenkonzept dient als Grundlage für ein flexibles, an den Bedarfen der Menschen vor Ort orientiertes Handeln und ermutigt zu einer Auswahl vor Ort zur lokalen Schwerpunktsetzung. Der experimentelle Grundcharakter der kirchlich-diakonischen Flüchtlingsarbeit ist ein Zeichen von Professionalität in einer sich kontinuierlich wandelnden Gesellschaft und Welt.
Liste der Mitarbeitenden in den Kirchenbezirken (PDF)
Handreichung für die kirchlich-diakonische Flüchtlingsarbeit (PDF)
Diese Haltung ermutigt und ist Auftrag für wechselseitiges Lernen und einen Perspektivenwechsel auf Augenhöhe. Allein der Schutzbedarf des Fremden reicht aus, um Solidarität, Teilhabe, Fremdenfreundlichkeit und Gastfreiheit gemeinsam zu leben.
Die Kolleginnen und Kollegen in den Kirchenbezirken sind Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Freundes- und Asylkreise, Kirchengemeinden, Einzelpersonen, Kommunen, Einrichtungen und Netzwerk, um:
- Vielfaltsgesellschaft mit eingewanderten Menschen zu gestalten,
- in Kirchengemeinden und Ihrem Netzwerken zum Thema Flucht, Integrationund Inklusion zu referieren,
- interkulturellen und interreligiösen Dialog zu praktizieren,
- Begegnung, Engagement und Empowerment zu vernetzen,
- Projekte und Ideen zu Flucht und Asyl zu multiplizieren,
- ein offenes Ohr für Sie in Ihrem Engagement zu haben,
- geflüchtete Menschen in prekären Situationen zu begleiten und Perspektiven zu suchen,
- Fortbildungsangebote mit Ihnen zu entwickeln und durchzuführen,
- für das Recht auf Asyl und eine offene vielfältige Gesellschaft gemeinsam einzutreten,
- anwaltschaftliche Lobbyarbeit und Kampagnenarbeit zu stärken.
Was bewegt Menschen, sich für Geflüchtete einzusetzen? Welche Begegnungen geben Kraft und Hoffnung?
In unseren Videos berichten Mitarbeitende aus der kirchlich-diakonischen Flüchtlingsarbeit kurz von ihren Erfahrungen. Sie erzählen von gelungenen Integrationswegen, besonderen Begegnungen und den vielen kleinen und großen Erfolgen ihrer täglichen Arbeit. Die persönlichen Einblicke zeigen, wie Engagement, Menschlichkeit und gegenseitige Unterstützung das Zusammenleben bereichern und Perspektiven schaffen.
Best-Practice: Wie kann Integration gelingen? Welche Ideen und Projekte machen einen Unterschied?
Unsere Best-Practice-Videos stellen inspirierende Beispiele aus verschiedenen Regionen vor. Die Filme zeigen, wie Integration gelingen kann, wenn gemeinsam mit Geflüchteten nach Lösungen gesucht wird und Teilhabe ermöglicht wird. Sie laden dazu ein, erfolgreiche Ansätze kennenzulernen, Erfahrungen zu teilen und neue Impulse für das eigene Engagement mitzunehmen.
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Ansprechperson
Dietmar Oppermann
Referent kirchlich-diakonische Flüchtlingsarbeit
oppermann.d@diakonie-wuerttemberg.de 0711 1656626 0162 2039168