• 17.01.2018 Konturen eines diakonischen Verständnisses von Inklusion

Konturen eines diakonischen Verständnisses von Inklusion

Die KONTUREN sind Orientierungshilfe und Positionspapier zugleich.
Sie regen zur Auseinandersetzung mit der Inklusionsthematik an und begreifen sich als Gesprächsimpuls in Diakonie und Kirche, ebenso in Gesellschaft und Politik. Die Konturen sind Ergebnis eines Verständigungsprozesses, der durch das Projekt Inklusion initiiert wurde und Arbeitsfeld übergreifend Fachverbände, Vertreter der Landeskirche und den Theologischen Ausschuss des Verbandsrates mit einbezog. Ziel war es, theologische, gesellschaftliche und sozialwissenschaftliche Diskurslinien zum Thema Inklusion zusammenzuführen. Auf dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen werden auf Basis der Menschenrechtstradition und des christlichen Menschenbildes grundlegende ethische Leitlinien für eine inklusionsorientierte diakonische Arbeit formuliert. (1-3). Entsprechend setzt sich die Diakonie für mehr Teilhabegerechtigkeit ein und macht sich gemeinsam mit den Trägern diakonischer Einrichtungen handlungsfeld- und abteilungsübergreifend auf den Weg, um das Thema Inklusion mit seinen vielfältigen Implikationen
und Herausforderungen in der Diakonie nachhaltig zu verankern (4-5). Das bedeutet u.a., das Verhältnis von Regeleinrichtungen und Spezialeinrichtungen neu auszubalancieren, sozialräumliche Netzwerkarbeit und Infrastrukturplanungen voranzutreiben und die soziale Integration der Menschen vor Ort zu stärken. Die Diakonie
steht dafür ein, Menschen stark zu machen, sie bei der sozialräumlichen Ausgestaltung ihrer Verhältnisse zu beteiligen, ihre
Gestaltungpotenziale und Verantwortungsbereitschaft anzuregen und zur Geltung zu bringen. (6-8). 


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