Solidarisch mit der Ukraine - ist die Überschrift eines öffentlichen Briefes des Polnischen Ökumenischen Rates. Gerne veröffentlichen wir hier eine deutsche Übersetzung:

Als Mitgliedskirchen des Polnischen Ökumenischen Rats sind wir von dem Kriegsausbruch im Osten Europa entsetzt. Raketen fallen, Bomben explodieren. Es sterben Soldaten, Zivilisten und Kinder. Ausländer und Ukrainer versuchen verzweifelt zu entkommen. Wir können mit eigenen Augen sehen, wie brüchig der Frieden ist. Wir verurteilen unmissverständlich die Aggression Russlands gegen die souveräne Ukraine.

So wie Christus gekommen ist, um der ganzen Welt Frieden zu verkünden, so sind auch wir als Seine Jünger aufgerufen, unsere Nächsten zu lieben. Christus selbst stellt uns die Aufgabe, Menschen des Friedens zu sein. Wir sind selig, wenn wir Frieden stiften.

Wir fordern unsere Schwesterkirchen in Russland auf, sich für die Beendigung des Krieges einzusetzen.

Wir rufen die internationale Gemeinschaft auf, alles zu tun, was in ihrer Macht steht, um Lösungen zu finden, die zu einer Aussetzung der Kriegshandlungen und zu einer Aussöhnung zwischen den betroffenen Parteien führen.

Wir appellieren an die internationale Gemeinschaft, alles zu tun, was in ihrer Macht steht, um Lösungen zu finden, die zu einer Einstellung der Kriegshandlungen und zu einer Aussöhnung zwischen den betroffenen Parteien führen.

Als Kirchen wollen wir in dieser Situation aktiv helfen und diejenigen unterstuetzen, dies es brauchen. Deswegen wenden wir uns an alle Menschen guten Willens einem Appell um aktive Beteiligung an Hilfsprojekten. Wir öffnen unsere Gemeinden auch, um Geflüchteten aus der Ukraine zu helfen.

Wir rufen zu einem Gebet auf, in dem wir alle Gott um Frieden und um die Rettung derer bitten, die jetzt mit der Realität von Leid und Schmerz konfrontiert sind. Wir bitten darum, dass in den kommenden Tagen und Wochen in allen unseren Kirchengemeinden während der Gottesdienste inständig für den Frieden in der Ukraine und in der Welt gebetet wird. Wir ermutigen Sie auch, persönlich für Frieden, Sicherheit und Wohlstand für alle Menschen zu beten und um Gottes Weisheit für diejenigen zu bitten, die über das Schicksal der Nationen entscheiden.

Wir bekunden unsere Solidarität mit den Menschen und den christlichen Kirchen in der Ukraine.

„Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.”
(Matthäusevangelium 5,9)

Polnischer Ökumenischer Rat, Warschau, 25. Februar 2022



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