Diakonie Polen setzt sich für Geflüchtete an der polnisch-belarusischen Grenze ein

Die Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen organisiert zusammen mit ihrer Diakonie Hilfen für die Geflüchteten an der polnisch-belarusischen Grenze. Das vorrangige Ziel ist es, im Netzwerk von Akteuren vor Ort tätig zu bleiben und die Hilfen so weiter zu leiten, dass diese am schnellsten bei den Menschen ankommen, wie die aktuellen Beispiele zeigen:

  • Die Kirche hat bereits erste Spenden an die Stiftung „Die Rettung“ weitergeleitet, die an der Grenze zu Belarus tätig ist und Geflüchteten in Polen hilft.
  • Evangelische Seelsorger der Grenzschutzbehörde haben 500 Hilfspakete der Diakonie an Hilfebedürftige in der Grenzregion gebracht.
  • In Zusammenarbeit mit dem evangelischen Verein Betel unterstützt die Diakonie die humanitäre Arbeit vor Ort im „bewachtem Zentrum für Ausländer“ in Kętrzyn
  • In den evangelischen Kirchengemeinden in Polen werden gerade Sachspenden zusammengestellt, die auf allen „kreativen“ Wegen an die Geflüchteten gebracht werden sollen.
  • Vertreter der Diakonie Polen und der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen sind im engen Austausch mit dem Krankenhaus in Hajnówka. Das Krankenhaus liegt etwa 20 km von der polnisch-belarusischen Grenze entfernt. Bereits seit einigen Monaten steigt die Zahl der Krankenhauseinweisungen von Geflüchteten. Somit kommt zu den – bereits übermäßigen Belastungen durch die COVID-19 Pandemie – eine neue Herausforderung auf das Krankenhaus bzw. das Personal zu. Hier wird u.a. Kleidung gebraucht, da die Kleidung, in der die Geflüchteten ins Krankenhaus gebracht werden, nicht mehr brauchbar ist.
  • Vor Ort konnte die Diakonie bereits 25.000 Euro sammeln (stand 18.11.2021). Weitere Hilfen werden benötigt.

Die Diakonie Polen ist ein integraler Bestandteil der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in der Republik Polen. Das Jahresmotto der Kirche für 2021 setzt die Diakonie in Vordergrund: "Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist" (Lukas 6,36). Für unsere Geschwister in Polen beziehen sich diese Überlegung sowohl auf die Rolle des Gebets als auch auf die Betonung von Taten der Barmherzigkeit im menschlichen Leben.

Mehrere Projekte und fachlicher Austausch verbinden Kirche und Diakonie in Polen mit der württembergischen Landesstelle Hoffnung für Osteuropa bzw. Kirche und Diakonie in Württemberg. Gemeinsames Handeln und erfolgreiche Durchführung von zahlreichen Projekten in den letzten Jahrzehnten haben eine Grundlage für gegenseitiges Vertrauen und Transparenz gelegt.

Ihre Spende an die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und ihre Diakonie mit dem Verwendungszweck >>POLEN für Geflüchtete<< hilft unseren Geschwistern direkt vor Ort.


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