Ehrenamtlich engagiert für Brot für die Welt

Eine sinnvolle Tätigkeit für alle, die sich für mehr Gerechtigkeit und weniger Hunger in der Welt engagieren wollen -  in ihrer Gemeinde, in ihrer Region. Mit Freude. Mit Sinn. Mit Gewinn. Machen Sie die Welt ein bisschen besser – als Brotbotschafterin oder Brotbotschafter.


Auszeichnung mit Brot für die Welt-Preis

Das evangelische Hilfswerk würdigt mit der Auszeichnung vorbildliches ehrenamtliches Engagement zur Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit. Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern gehören unsere Brotbotschafterinnen und Brotbotschafter aus Württemberg, die mit vielseitigen Veranstaltungen und Aktivitäten Brot für die Welt in Württemberg ein Gesicht geben. Am 28. November 2018 werden sie im Rahmen eines Festakts zur Eröffnung der 60. Aktion Brot für die Welt geehrt.

Auslosung für Teilnahme an Preisverleihung

Mit Dr. Birgit Susanne Dinzinger hat das Losglück über die Teilnahme an der Brotpreisverleihung in Berlin am 26. November, entschieden. 

Das Projekt der Württembergischen Brotbotschafterinnen und Brotbotschafter vertreten in Berlin

Werner Kraft
Eberhard Proissl
Annegret Streicher
Yvonne Weckbach

Damit reisen nun zwei Ehrenamtliche, die bereits zur Gründungsgruppe gehörten und zwei Neue nach Berlin – das spiegelt die Entwicklung des Projekts sehr gut wider.

Herzlichen Glückwunsch nochmals allen Brotbotschafterinnen und Brotbotschaftern und besten Dank für Ihr großes Engagement, das dem württembergischen Projekt ein Gesicht gibt.



Sie engagieren sich hier – und in den armen Ländern profitieren die Menschen

Ziel ist, dass sich in möglichst vielen Kirchengemeinden der Evangelischen Landeskirche in Württemberg Frauen und Männer ehrenamtlich als Brotbotschafter engagieren. Sie vertreten Aktion Brot für die Welt in ihrer Region und geben der Aktion so ein Gesicht. Sie informieren über die Arbeit der diakonischen Aktion in der Gemeinde oder an Schulen. Gemeinsam mit anderen engagierten Menschen und Gruppen führen sie Aktionen zu entwicklungspolitischen Themen durch. Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Wie viel Zeit Sie einbringen, bestimmen Sie selbst. Als Brotbotschafterin oder Brotbotschafter engagieren sich sich entsprechend Ihrer Fähigkeiten und regionalen Möglichkeiten. Wir unterstützen unsere Brotbotschafterinnen und Brotbotschafter in vielerlei Form. Neugierig geworden?


Warum ich Brotbotschafter bin?

Ich möchte Menschen helfen, die deutlich schlechtere Voraussetzungen im Leben haben als ich.

Joachim Knoche, Pfedelbach

Viele tolle Aktionen

Viele tolle Aktionen wie ein Suppenbuffett zum Erntedankfest oder ein Binokelturnier werden von unseren Brotbotschafterinnen und Brotbotschaftern zu Gunsten von Brot für die Welt durchgeführt. Auch der nachhaltige Kamerunabend war eine klasse Idee. Die Fantasie unserer Engagierten ist riesig.
Bei den regelmäßigen Fortbildungen gibt es Möglichkeit zum Austausch und zur Planung neuer Aktivitäten. Eindrücke von der Fortbildung im März 2018

Warum wir Brotbotschafterinnen sind?

Die Schöpfung ist ein Geschenk, für das wir Verantwortung tragen, die keine Ländergrenzen kennt.

Judith Bruchhaus und Alina Immler, Tübingen

Studentinnen engagiert für Brot für die Welt 

„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, aber ohne Brot kann er auch nicht leben“. Daran erinnern Judith Bruchhaus und Alina Immler bei ihrem Einsegnungsgottesdienst in der Evangelischen Studierendengemeinde Tübingen, mit dem sie ihr Engagement als Brotbotschafterinnen für Brot für die Welt beginnen. Nach dem Gottesdienst grillt die Studierendengemeinde gemeinsam im Garten, und Johanna Ewig-Spur, Beauftragte für die Begleitung der Brotbotschafter und Brotbotschafterinnen der Landesstelle Brot für die Welt, informiert Interessierte über die Hilfsorganisation.

Bruchhaus und Immler koordinieren als Brotbotschafterinnen Aktionen zwischen Brot für die Welt und der Evangelischen Studierendengemeinde Tübingen. Bei der Umsetzung von Projekten haben die beiden Tübinger Studentinnen freie Hand und können eigene Ideen einbringen.  Es sei neu, dass sich Studentinnen als Brotbotschafterinnen einsetzen, sagt Johanna Ewig-Spur. Die meisten in diesem Ehrenamt seien bereits berufstätig oder im Rentenalter. Sie freut sich mit den Studentinnen über deren Engagement. Über das Internet hat Judith Bruchhaus von dem Ehrenamt erfahren und beide Studentinnen haben sich dafür begeistert, sich für Brot für die Welt einzusetzen.

Bruchhaus und Immler sind nun für mindestens ein Jahr als Brotbotschafterinnen tätig. Weitere Aktionen der beiden Brotbotschafterinnen sind in der Evangelischen Studierendengemeine beispielsweise ein interaktives Spiel zum Thema Flucht und Migration und ein Informationsabend über das Recycling von alten Handys.