5.000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt

Konfirmandinnen und Konfirmanden aller Landeskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sind eingeladen, an der Aktion "Brot zum Teilen: Konfirmanden backen 5.000 Brote" zugunsten von Kinder- und Jugendbildungsprojekten Brote zu backen. Die Bäckerbetriebe öffnen für diese Aktion ihre Backstuben. Die Konfis backen dort selbst Brot und gewinnen dabei einen Einblick in einen handwerklichen Beruf. Zudem besteht die Möglichkeit, einen Gottesdienst mit zu gestalten und die Brote selbst mit zu verkaufen. Konfis engagieren sich für Kinder und Jugendliche in der einen Welt. Darüber hinaus beschäftigen sich die Konfis in der KonfirmandInnen-Arbeit mit der Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen in anderen Teilen der Welt.

Backaktion im Jahr 2016

Auch im Jahr 2016 waren in Württemberg erneut mehr als 1.000 Konfirmanden in 60 Bäckereien zu Gast. Sie kneteten und backten rund 6.200 Brote und gaben sie gegen Spenden an Freunde, Verwandte und andere Interessenten ab. Durch die Abgabe des selbst gebackenen Brotes kamen in Württemberg in diesem Jahr rund 25.000 Euro zusammen. Mit den gesammelten Spenden wurde drei Projekten von Brot für die Welt in El Salvador, Ghana und Albanien finanziert. Die Landesstelle Brot für die Welt bedankt sich bei allen Bäckereien, die ihre Backstube für die Aktion 5.000 Brote geöffnet haben und insbesondere den Pfarrerinnen und Pfarrer mit ihren Konfirmandinnen und Konfirmanden für ihr großes Engagement.

Die teilnehmenden Gruppen und Bäckereien aus Württemberg konnten bei der letzten Aktion Preise gewinnen. Diese gingen an Konfirmaden aus Alfdorf, Herbrechtingen und Bodelshausen und die Bäckereien Zöller aus Zaberfeld, Trunk aus Heilbronn und Zoller aus Esslingen. Die Landesstelle Brot für die Welt bedankt sich bei allen Bäckereien, die ihre Backstube für die Aktion 5.000 Brote geöffnet haben und insbesondere den Pfarrerinnen und Pfarrer mit ihren Konfirmandinnen und Konfirmanden für ihr großes Engagement.

Unterstützte Brot für die Welt-Projekte

San Salvador: Ausweg aus der Gewalt

In den armen Stadtteilen von San Salvador in El Salvador prägen Gewalt und Perspektivlosigkeit das Leben der Jugendlichen. Aus Angst vor dem organisierten Verbrechen stellen viele Firmen Jugendliche aus bestimmten Stadtbezirken gar nicht ein. Die kirchliche Organisation SSPAS zeigt einen Ausweg auf. Sie bildet Jugendliche handwerklich aus, begleitet sie psychologisch und vermittelt sie in Arbeitsverhältnisse.

Albanien: Arbeit statt Ausgrenzung

Für zurückgekehrte Flüchtlinge, Roma und Schulabbrecher ist es in Albanien sehr schwer, einen Einstieg ins legale Arbeitsleben zu finden. Die Organisation DEVAID hilft diesen jungen Menschen. Die Jugendlichen werden während ihrer handwerklichen Ausbildung begleitet. Ein Netzwerk von Ausbildungszentren, Arbeitsämtern und Unternehmen ermöglicht die erfolgreiche Vermittlung von Arbeitsplätzen.

Ghana: Handwerk hat goldenen Boden

Eine gut bezahlte Anstellung zu finden, davon können viele Jugendliche in Ghana nur träumen. Bessere Zukunftsaussichten hat, wer sich selbständig macht. Das Opportunities Industrialization Centre ermöglicht jungen Leuten in Kumasi eine gute Ausbildung und hilft ihnen, sich selbst eine Existenz aufzubauen.