Ausbildung in der Suchthilfe

Allgemeines zur Ausbildung

Ehrenamtliche und betriebliche Ansprechpartner in der Suchthilfe sind wichtige Kontaktpersonen in der Versorgung suchtgefährdeter und suchtkranker Menschen. Ambulante und stationäre Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe und die Suchtselbsthilfe bilden insgesamt eine gut vernetzte Versorgungsstruktur mit Beratungsstellen, Fachkliniken, ärztlicher Versorgung, qualifizierter Entgiftung und vielfältigen Gruppenangeboten. Dennoch ist es für betroffene Suchtgefährdete und Abhängige oft nicht leicht, den geeigneten Zugang in das Hilfesystem zu finden.

Fachliche Unterstützung für suchtgefährdete und abhängige Personen erfordern eine entsprechende Qualifikation - dies gilt für hauptberufliche Mitarbeitende ebenso, wie für diejenigen, die eine ehren- oder nebenamtliche Tätigkeit ausüben. Ehrenamtlich Tätige bzw. betrieblich engagierte Mitarbeitende in Sucht- und Selbsthilfe können hier Unterstützung bieten, denn sie finden als professionelle Fachkräfte oft leichter Kontakt zu den betroffenen Personen. Sie zeichnen sich durch soziales Engagement und Interesse an den Menschen in ihrem persönlichen und beruflichen Umfeld aus. Diejenigen, die selbst von einer Suchterkrankung betroffen sind und sie überwunden haben, geben zudem ein positives Modell für deren Bewältigung ab.

Im Diakonischen Werk Württemberg werden bereits seit über 35 Jahren Ansprechpersonen für die Suchthilfe ausgebildet, sowohl für eine freiwillige Mitarbeit in der Selbsthilfe, als auch für eine nebenamtliche Tätigkeit in Betrieben und Behörden. Die Ausbildungs- und Aufbauseminare vermitteln entsprechende Kenntnisse und Methoden und erweitern damit auch die persönlichen Fähigkeiten und Qualifikationen der Teilnehmenden. Folgende Ausbildungen bieten wir an:

Wir bieten an:

Betriebliche/r Ansprechpartner/in SuchtPrävention

• Freiwillige Mitarbeit in Sucht- und Drogenhilfe

•  Aufbauseminare

Entsprechend der konzeptionellen Weiterentwicklung in Suchthilfe, Selbsthilfe und betrieblicher Suchtprävention wurde auch das Kursangebot des Diakonischen Werks Württemberg  ontinuierlich weiterentwickelt. Das aktuelle Ausbildungscurriculum basiert auf den Standards des Gesamtverbandes für Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland (GVS) und der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) zur betrieblichen Suchtprävention. Die Teilnehmenden erhalten am Ende der Ausbildung eine Bescheinigung über den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung und die Ausbildungsinhalte.