Debora – Fach- und Führungskräftevielfalt sichern

Wer arbeitet künftig für uns? Wie bleibt die Diakonie zukunftsfähig? Der Fachkräftemangel zeigt sich in immer mehr Hilfebereichen. Die Gewinnung von Mitarbeitenden wird – demografisch bedingt – künftig noch schwieriger werden. Diakonische Einrichtungen und Dienste, die als attraktive Arbeitgeber gelten, haben es leichter. Mit dem Programm „Debora – Fach- und Führungskräftevielfalt sichern" wollen wir den Qualitätsausbau diakonischer Arbeit unterstützen. Dazu brauchen wir gelebte Vielfalt der Geschlechter, eine bessere Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Führung, die in der Hand von hoch kompetenten Frauen und Männern liegt.


Debora – Führung in Spitzenpositionen: Start Juli 2019

Was ist gute Führung? Wer sollte führen? Was wird diakonische Führung in Zukunft leisten müssen? Nach sehr guten Erfahrungen startet das Programm Debora – Führung in Spitzenpositionen mit diesen Fragen im Juli 2019 erneut!  Der Kurs ist für Frauen und Männer geöffnet.

Näheres entnehmen Sie den beigefügten Unterlagen:

Informationen
Seminarkalender
Bewerbungsunterlagen

Auf dem Weg zur Chancengleichheit

  • Monitoring 2016

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  • Ergebnisse des Monitoring 2016 und Folgerungen

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Debora – Einstieg in Führung: Start April 2019

"Den Absprung schaffen und in Führung gehen“ ist ein Wunsch vieler qualifizierter Fachfrauen im Diakonischen Werk und der Landeskirche. Die fünfzehn ausgeschriebenen Seminar-Plätze des Kursangebotes „Einstieg in Führung“ waren daher im vergangenen Frühjahr in kurzer Zeit ausgebucht. Nun ist eine Folgeveranstaltung geplant, eine Anmeldung für den Kursstart ab April 2019 ist ab sofort möglich. Im sechsmonatigen Programm wird grundlegendes Management-Know-How diskutiert, ergänzt durch Coaching und eine intensive Auseinandersetzung rund um die Fragen: Welche Vision leitet mich? Welche Qualifikationen unterstützen den Aufstieg? Wie kann das Hineinwachsen in eine neue Rolle gelingen?

Flyer: Einstieg in Führung
 


Stimmen von Debora Absolventen

Handschriftlicher Kommentar: "Debora bringt extrem voran, das "Wachsen" dürfen, und Ausprobieren der eigenen Kompetenzen entwickelt die Persönlichkeit weiter, ich empfinde das gesamte Format als Bereicherung/ Ermutigung/ als "Schubs" sich zu trauen. Netzwerk stärkt und bringt weiter, Debora ist der Steigbügel auf das Karrierepferd!!!"

ReflexionsRaum einer DeboraFührungskraft


Hintergrund des Programms

Auf der Mitgliederversammlung 2010 des Diakonisches Werkes Württemberg wurde einstimmig beschlossen, dass bis zum Jahr 2020 Leitungspositionen, Gremien und Organe in der Diakonie Württemberg mit mindestend 40% Frauen, bzw. 40 % Männer besetzt sein sollen. Aus diesem Entscheid entstand das Programm „Debora – Frauen in Spitzenpositionen“, um den Entwicklungs- und Entscheidungsprozess von Frauen in den Spitzenpositionen innerhalb der Diakonie Württemberg zu unterstützen. Nach nun zwei Durchläufen ist das Programm für Frauen und Männer zugänglich. Die geschlechtsgemischte Gruppe bietet eine Lernbühne, um zukünftigen Top Führungskräften für das Thema: Gleichstellung / Gleichstellung in Führung zu sensibilisieren. Das Zusammenspiel aus unterschiedlichen Lernerfahrung schafft eine Grundlage, um für eine nachhaltige und im diakonischen Sinne wirksame Führung zu ermöglichen.


Mitwirkung in Aufsichtsgremien diakonischer Unternehmen

Die Bedeutung und die Aufgaben eines Aufsichtsorgans sind in den letzten Jahren erheblich gewachsen. Damit verbunden sind auch die Anforderungen an die Arbeit und die Kompetenzen seiner Mitglieder gestiegen.
Diakonische Unternehmen haben ein hohes Interesse an Mitgliedern in den Aufsichtsgremien, die eine entsprechend fachliche Expertise mitbringen und sich ehrenamtlich in einer verantwortungsvollen Funktion engagieren möchten. Das Aufsichtsgremium überwacht, begleitet und berät das Leitungsorgan. Dazu gehört die Entwicklung der Unternehmensziele und entsprechender Strategien – auch unter diakonisch-ethischen Gesichtspunkten. Außerdem sind die Aufsichtsgremien zuständig für die Genehmigung der Jahresabschlüsse und des Wirtschaftsplans und deren Überprüfung im Rahmen eines Risikomanagementsystems. Das Aufsichtsgremiums tagt drei bis sechs Mail jährlich und soll aus drei bis neun Personen bestehen, entsprechend der fachlichen und wirtschaftlichen Bedeutung des Unternehmens.
Wenn Sie Interesse an dieser Tätigkeit haben, fügen Sie gerne die beiliegende Interessenbekundung aus. Wir werden Ihre Kontaktdaten dann gezielt an diakonische Träger weiterleiten, die dann direkt Kontakt mit Ihnen aufnehmen.
Ebenso finden Sie eine Präsentation zum Thema: Diakonie – im Dreiklang verantworten – Theologie. Sozialwissenschaft. Ökonomie. Was Aufsichtsgremien in Blick haben sollen.


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