5.000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt

Konfirmandinnen und Konfirmanden aller Landeskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sind eingeladen, an der Aktion "Brot zum Teilen: Konfirmanden backen 5.000 Brote" zugunsten von Kinder- und Jugendbildungsprojekten Brote zu backen. Die Bäckerbetriebe öffnen für diese Aktion ihre Backstuben. Die Konfis backen dort selbst Brot und gewinnen dabei einen Einblick in einen handwerklichen Beruf. Zudem besteht die Möglichkeit, einen Gottesdienst mit zu gestalten und die Brote selbst mit zu verkaufen. Konfis engagieren sich für Kinder und Jugendliche in der einen Welt. Darüber hinaus beschäftigen sich die Konfis in der KonfirmandInnen-Arbeit mit der Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen in anderen Teilen der Welt.

Anmelden

Gemeinden und Konfirmandengruppen, die mitmachen möchten, füllen das Anmeldeformular aus und senden es an  brot-fuer-die-welt@diakonie-wuerttemberg.de.

Bäckereien melden sich per E-Mail über den Landesinnungsverband für das Württembergische Bäckerhandwerk e.V. an.

Backaktion 2019

Auch im Jahr 2019 wurden die Konfi-Gruppen in Württemberg dazu aufgerufen, gemeinsam mit Bäckereien Brot zu backen. In Württemberg waren erneut mehr als 500 Konfirmandinnen und Konfirmanden in 30 Bäckereien zu Gast.

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Unterstützte Brot für die Welt-Projekte

Brasilien: Gutes Essen für alle!

In Brasilien wird immer mehr Soja von der Agrarindustrie angebaut. Dieser wird als Viehfutter für den Export genutzt. Dafür wird Regenwald niedergebrannt und kleine Bauern zurückgedrängt. Im Süden des Landes leistet eine Partnerorganisation von Brot für die Welt erfolgreich Widerstand. Sie stärkt die kleinbäuerliche, ökologische Landwirtschaft und sorgt dafür, dass in Kindergärten und Schulen gesundes Bio-Gemüse aus der Region auf den Teller kommt. So bekommen Kinder und Jugendliche gutes Essen und die Kleinbauern verlässliche, regionale Abnehmer. Dadurch wird auch ökologische Landwirtschaft für junge Menschen zu einem attraktiven Beruf.

Indien: Gemeinsam für Gerechtigkeit

Die Herkunft bestimmt in Indien wesentlich, welche Entwicklungsmöglichkeiten jemand in der Gesellschaft hat. Die Jugendorganisation Samvada in Bangalore richtet sich gegen Ausgrenzung und will allen Jugendlichen Chancen geben, unter anderem durch berufliche Bildung. Die Arbeit der Organisation ist vielseitig: In eigenen Jugendzentren, mit Kulturevents und durch von Jugendlichen selbstorganisierten Kampagnen sensibilisiert Samvada für gesellschaftliche Herausforderungen und macht Veränderung möglich.

Äthiopien: Eine Perspektive für Flüchtlinge

Im Bundesstaat Gambela leben ca. 280.000 Flüchtlinge aus dem Südsudan. Die äthiopische Kirche Mekane Yesus unterstützt Einheimische und Flüchtlinge bei der Verbesserung ihrer Anbaumethoden und bei der Viehzucht. Jugendliche bekommen durch Ausbildungskurse eine sinnvolle Beschäftigung und Perspektiven für ein Leben nach dem Flüchtlingslager. Das Projekt fördert auch das friedliche Zusammenleben von Einheimischen und verschiedenen Flüchtlingsgruppen.