Debora – Fach- und Führungskräftevielfalt sichern

Projektbeschreibung

Wer arbeitet künftig für uns? Wie bleibt die Diakonie zukunftsfähig? Der Fachkräftemangel zeigt sich in immer mehr Hilfebereichen. Die Gewinnung von Mitarbeitenden wird – demografisch bedingt – künftig noch schwieriger werden. Diakonische Einrichtungen und Dienste, die als attraktive Arbeitgeber gelten, haben es leichter. Mit dem Programm „Debora – Fach- und Führungskräftevielfalt sichern" wollen wir den Qualitätsausbau diakonischer Arbeit unterstützen. Dazu brauchen wir gelebte Vielfalt der Geschlechter, eine bessere Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Führung, die in der Hand von hoch kompetenten Frauen und Männern liegt.

Auf dem Weg zur Chancengleichheit

Monitoring 2016

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Ergebnisse des Monitoring 2016 und Folgerungen

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Debora – Führung in Spitzenpositionen

Was ist gute Führung? Wer sollte führen? Was wird diakonisch Debora- Führung in Spitzenpositionen Was wird diakonische Führung in Zukunft leisten müssen? Mit diesen Fragen startete die Weiterbildung „Führung in Spitzenpositionen!“ im Juli 2017 in einen neuen Jahrgang. Unter dem Leitthema „Zukunft von Führung in Diakonie“ erarbeiten neunzehn Führungskräfte in den kommenden Monaten die Leitplanken von Management und Leadership in den oberen Leitungspositionen von Kirche und Diakonie. Dr. Joachim Rückle, Abteilungsleiter Theologie und Bildung des Diakonischen Werks Württemberg würdigte die Seminargruppe und den Start des Programms; Elke Eckardt, Prokoristin Organisation & Prozesse, Evangelische Heimstiftung und Pfarrer Frank Wößner, Vorstandsvorsitzender der Samariterstiftung stellten sich in einem Kamingespräch Fragen der Teilnehmer/- innen. „Führung in Spitzenpositionen!“ begleitet und unterstützt qualifizierte und aufstiegsinteressierte Führungskräfte in Seminaren, Coaching und Mentorat. Die Evangelische Hochschule Ludwigsburg hat das Programm als Kontaktstudium auf Masterniveau akkreditiert.

Debora – Einstieg in Führung: Neuer Start ab April 2018

"Den Absprung schaffen und in Führung gehen“ ist ein Wunsch vieler qualifizierter Fachfrauen im Diakonischen Werk und der Landeskirche. Die fünfzehn ausgeschriebenen Seminar-Plätze des Kursangebotes „Einstieg in Führung“ waren daher im vergangenen Frühjahr in kurzer Zeit ausgebucht. Nun ist eine Folgeveranstaltung geplant, eine Anmeldung für den Kursstart ab April 2018 ist ab sofort möglich. Im sechsmonatigen Programm wird grundlegendes Management-Know-How diskutiert, ergänzt durch Coaching und eine intensive Auseinandersetzung rund um die Fragen: Welche Vision leitet mich? Welche Qualifikationen unterstützen den Aufstieg? Wie kann das Hineinwachsen in eine neue Rolle gelingen?

Flyer: Einstieg in Führung

Hintergrund des Programms

Auf der Mitgliederversammlung 2010 des Diakonisches Werkes Württemberg wurde einstimmig beschlossen, dass bis zum Jahr 2020 Leitungspositionen, Gremien und Organe in der Diakonie Württemberg mit mindestend 40% Frauen, bzw. 40 % Männer besetzt sein sollen. Aus diesem Entscheid entstand das Programm „Debora – Frauen in Spitzenpositionen“, um den Entwicklungs- und Entscheidungsprozess von Frauen in den Spitzenpositionen innerhalb der Diakonie Württemberg zu unterstützen. Nach nun zwei Durchläufen ist das Programm für Frauen und Männer zugänglich. Die geschlechtsgemischte Gruppe bietet eine Lernbühne, um zukünftigen Top Führungskräften für das Thema: Gleichstellung / Gleichstellung in Führung zu sensibilisieren. Das Zusammenspiel aus unterschiedlichen Lernerfahrung schafft eine Grundlage, um für eine nachhaltige und im diakonischen Sinne wirksame Führung zu ermöglichen.

Seminarkalender
Teilnehmende 2017-2019
Zukunft von Führung in der Diakonie


Mitwirkung in Aufsichtsgremien diakonischer Unternehmen

Die Bedeutung und die Aufgaben eines Aufsichtsorgans sind in den letzten Jahren erheblich gewachsen. Damit verbunden sind auch die Anforderungen an die Arbeit und die Kompetenzen seiner Mitglieder gestiegen.
Diakonische Unternehmen haben ein hohes Interesse an Mitgliedern in den Aufsichtsgremien, die eine entsprechend fachliche Expertise mitbringen und sich ehrenamtlich in einer verantwortungsvollen Funktion engagieren möchten. Das Aufsichtsgremium überwacht, begleitet und berät das Leitungsorgan. Dazu gehört die Entwicklung der Unternehmensziele und entsprechender Strategien – auch unter diakonisch-ethischen Gesichtspunkten. Außerdem sind die Aufsichtsgremien zuständig für die Genehmigung der Jahresabschlüsse und des Wirtschaftsplans und deren Überprüfung im Rahmen eines Risikomanagementsystems. Das Aufsichtsgremiums tagt drei bis sechs Mail jährlich und soll aus drei bis neun Personen bestehen, entsprechend der fachlichen und wirtschaftlichen Bedeutung des Unternehmens.
Wenn Sie Interesse an dieser Tätigkeit haben, fügen Sie gerne die beiliegende Interessenbekundung aus. Wir werden Ihre Kontaktdaten dann gezielt an diakonische Träger weiterleiten, die dann direkt Kontakt mit Ihnen aufnehmen.
Ebenso finden Sie eine Präsentation zum Thema: Diakonie – im Dreiklang verantworten – Theologie. Sozialwissenschaft. Ökonomie. Was Aufsichtsgremien in Blick haben sollen.


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