• 26.06.2018 Sonntag trifft Diakonie

"Sonntag trifft Diakonie"

Kabarettist Christoph Sonntag führte durch den Abend

Diakonie Württemberg trifft auf Christoph Sonntag

Stuttgart. Die Stiftung Diakonie Württemberg und die Christoph Sonntag Stiphtung haben zu einem Begegnungsabend der besonderen Art in den Hospitalhof Stuttgart eingeladen. Trotz des ernsten Themas "Wohnungslos in Stuttgart" führte der Kabarettist Christoph Sonntag humorvoll durch den Abend, brachte die Gäste zum Lachen und zum Nachdenken über die herrschende Wohnungsnot und den Mangel an bezahlbaren Wohnraum. Unter dem Motto „Sonntag trifft Diakonie“ standen ihm Gäste aus Politik und Kirche Rede und Antwort. So berichtete Diakoniepfarrerin Gabriele Ehrmann von der Enstehung der Stuttgarter Vesperkirche, der Diakon Peter Maier vom Alltag in der Wärmestunde der Evangelischen Gesellschaft und Landtagsabgeordneter Rainer Hinderer von hitzigen Debatten aus dem Landtag zum Thema Wohnungsbau. Thomas Schuler, ein ehemaliger Obdachloser, erzählte eindrucksvoll von dem beschwerlichen Weg zurück in ein geordnetes Leben. 

Ein Programmhöhepunkt war die „Sonntagstafel“, auf der Wünsche bedürftiger Menschen aufgenommen werden. "Es ist schwierig, Wünsche von Obdachlosen zu erhalten", berichtete Volker Häberlein. Sie hätten Angst vor weiteren Enttäuschungen oder fänden andere bedürftiger als sich selbst. Die für die "Sonntagstafel" gesammelten Wünsche sollen daher schnell erfüllt werden.

Schwungvoll und lebendig umrahmte der Chor der Vesperkirche Stuttgart den Abend musikalisch. Beim anschließenden Ausklang im Foyer konnten die Gäste und Mitwirkende miteinander ins Gespräch kommen.

Die Veranstaltung wurde von der Stiftung Diakonie Württemberg und der Christoph Sonntag Stiphtung verantwortet.

Der Chor der Vesperkirche
Volker Häberlein und Götz Kanzleiter erklären die "Sonntagstafel"