27. März 2020

Corona: Leitfaden für haushaltsnahe Dienstleister

Der Deutsche Hauswirtschaftsrat und das Projekt „oikos-plus“ des Diakonischen Werks Württemberg haben gemeinsam einen Leitfaden für haushaltsnahe Dienstleister zum Umgang mit der Corona-Krise zusammengestellt. Er greift aktuelle Fragen und Antworten auf.

Hauswirtschaftliche Unterstützungsleistungen im Alltag müssen als wichtiger Bestandteile der Daseinsvorsorge und Gesundheitsversorgung während der Corona-Pandemie aufrechterhalten werden. Die Pandemie stellt aktuell Dienstleister, die überwiegend in Privathaushalten arbeiten, vor große Herausforderungen. Insbesondere geht es dabei um den Schutz von Mitarbeitenden im Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2.

Haushaltsnahe und alltagsunterstützende Dienstleistungen gewährleisten, dass auch ältere und vulnerable Personen weiterhin die nötige Unterstützung im eigenen Haushalt erhalten. Im Moment sind haushaltsnahe Dienstleistungserbringer mit drängenden Fragen konfrontiert: Wie schütze ich meine Mitarbeitenden vor Ansteckung? Welche zusätzlichen Hygienemaßnahmen sind zu treffen? Welche Maßnahmen sind bei der Arbeit in Haushalten von (ehemaligen) Corona-Patienten zu ergreifen? Wie sage ich Kundinnen und Kunden als Unternehmen ab, ohne sie langfristig zu verlieren? Neben etablierten Anbietern gibt es zahlreiche junge Unternehmen mit (zum Teil noch) wenigen Mitarbeitenden und auch Solo-Selbstständige. Angesichts stornierter Dienstleistungsaufträge sind gerade für sie Fragen der Existenzsicherung während der Corona-Krise von enormer Bedeutung.

Das Projekt „oikos-plus“ des Diakonischen Werks Württemberg hat gemeinsam mit dem Deutschen Hauswirtschaftsrat Hinweise zu den erforderlichen Schutzmaßnahmen in der Praxis haushaltsnaher Dienstleistungen für Privathaushalte zusammengestellt. Außerdem finden sich in dem Leitfaden Anregungen zur alternativen Angebotsgestaltung und die aktuellen wirtschaftspolitischen Hilfemaßnahmen für Unternehmen.


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